Popularkirchenmusik

Was meint der Begriff „Popularkirchenmusik“, kurz PKM? Dies in wenigen Sätzen zu erklären, ist nicht einfach. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts haben sich aus den Wurzeln von Spiritual, Blues, Folk und Jazz unzählige weitere Musikstile entwickelt. Viele von diesen Stilen haben im Laufe der letzten Jahrzehnte direkt oder über Umwege ins Repertoire kirchenmusikalischer Gemeindegruppen gefunden. Die Erscheinungsformen sind dabei sehr unterschiedlich: der NGL- oder Gospelchor, die (Jugend)Band und / oder der Kinderchor, der sein jährliches Musical aufführt. Nach dem NGL-Klassiker „Danke für diesen guten Morgen“ haben mittlerweile eine große Anzahl weiterer NGLs einen fast „hymnenartigen“ Status erreicht. Die Szene ist mittlerweile so produktiv, dass der Markt an Chorpublikationen und eigenständigen Liederbüchern unaufhaltsam wächst und für nebenamtliche Kirchenmusiker*innen schier unüberschaubar ist.

Für die fachliche Begleitung dieser Gruppen und Personen ist im Bistum Osnabrück Kai Lünnemann in seiner Eigenschaft als Beauftragter für Popularkirchenmusik zuständig. In Absprache mit dem Bereich Liturgie und Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat sowie der Bischöflichen Kirchenmusikkommission leitet er Chorworkshops, coacht Bands und wirkt im Rahmen von kirchenmusikalischen Veranstaltungen als Musiker bzw. Referent mit.

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