Datum

Sonntag, 23. Jun 2024

Uhrzeit

18:00

Sommerliche Orgelkonzerte 2024

Konzertorganist Prof. Dr. Martin Schmeding

Leipzig (D)

Eintritt frei

Martin Schmeding (1975 in Minden/Westfalen geboren) studierte in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf Kirchenmusik, Musikerziehung, Dirigieren, Cembalo, Musiktheorie, Blockflöte (Konzertexamen) und Orgel (Konzertexamen). Zu seinen Lehrern zählen u.a. Ulrich Bremsteller, Lajos Rovatkay, Dr. Hans van Nieuwkoop, Jacques van Oortmerssen und Jean Boyer. Während des Studiums war er Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“.

Schmeding ist vielfacher Preisträger (u. a. beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (acht 1. Preise), beim „Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb“ in Berlin, beim „Pachelbel-Wettbewerb“ in Nürnberg, beim „Ritter-Wettbewerb“ in Magdeburg, beim „Böhm-Wettbewerb“ in Lüneburg, beim Hochschul-Wettbewerb Hannover/Mannheim, beim „Deutschen Musikwettbewerb“ in Berlin, beim „Europäischen Wettbewerb junger Organisten“ in Ljubljana und beim „Musica antiqua Competition“ in Brügge. Er erhielt zahlreiche Förderungen und Stipendien. 1999 wurde ihm der „Niedersächsische Kulturförderpreis“ verliehen.

Von 1997 bis 2016 war Martin Schmeding Kantor und Organist an verschiedenen Kirchen (Nazareth-Kirche, Hannover; Neanderkirche, Düsseldorf; Kreuzkirche, Dresden; Ludwigskirche, Freiburg). Nach Lehraufträgen in Hannover, Leipzig, Weimar und Dresden wurde er Nachfolger von Prof. Zsigmond Szathmáry an der Hochschule für Musik in Freiburg. Dort gründete und leitete er das „Institut für Kirchenmusik“. Von 2014-2016 hatte Martin Schmeding eine Gastprofessur ander Hochschule für Musik in Luzern (Schweiz) inne. 2015 übernahm er den Lehrstuhl für Orgelliteratur an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig, verbunden mit der traditionsreichen „Europäischen Orgelakademie“. Seit 2018 ist Martin Schmeding „Visiting Guest Professor“ am Royal Birmingham Conservatoire.

Zahlreiche Aufnahmen für Fernsehen, Rundfunk und CD liegen vor. 2009, 2017 und 2020 wurde er mit dem begehrten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. 2010 erhielt er den „Echo Klassik 2010“ als Instrumentalist des Jahres für seine Einspielung der „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach in einer Orgelfassung. Daneben ergänzen Noteneditionen und Publikationen in Büchern und Fachzeitschriften sein künstlerisches Profil.

2017 wurde er unter mehr als 2000 Nominierten von 250 deutschen Hochschulen von der „UNICUM-Stiftung“ unter der Schirmherrschaft des Bundesbildungsministeriums als Professor des Jahres (Geistes- und Kulturwissenschaften) ausgezeichnet. Mit einer Arbeit zum Orgel- und Frühwerk Wolfgang Rihms promovierte er 2021 zum Dr. phil. (summa cum laude) an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Prof. Dr. Michael Heinemann.

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